Dreiphasen-Flüssig-Flüssig-Feststoff-Dekanterzentrifugen, auch Trikanter genannt, nutzen das Prinzip, dass die schwere Flüssigkeit, die leichte Flüssigkeit und die feste Phase aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichte und Unlöslichkeit in der Mischflüssigkeit im Zentrifugal- oder Schwerkraftfeld unterschiedliche Sedimentationsgeschwindigkeiten erreichen. Dadurch lassen sich Schichtungen trennen oder Feststoffpartikel in der Flüssigkeit absetzen. Diese weltweit verbreitete Maschine wird häufig zur Rohöltrennung eingesetzt, insbesondere zur Entfernung von Schlamm und Wasser aus Rohöl.
Beschreibung des LWS520 Dreiphasen-Dekanters
Dreiphasen-Flüssig-Flüssig-Feststoff-Dekanterzentrifugen, auch Trikanter genannt, nutzen das Prinzip, dass die schwere Flüssigkeit, die leichte Flüssigkeit und die feste Phase aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichte und Unlöslichkeit in der Mischflüssigkeit im Zentrifugal- oder Schwerkraftfeld unterschiedliche Sedimentationsgeschwindigkeiten erreichen. Dadurch lassen sich Schichtungen trennen oder Feststoffpartikel in der Flüssigkeit absetzen. Diese weltweit verbreitete Maschine wird häufig zur Rohöltrennung eingesetzt, insbesondere zur Entfernung von Schlamm und Wasser aus Rohöl.
Anwendung des LWS520 Dreiphasen-Dekanters
1) Städtisches Leitungswasser, Entwässerung von Hausklärschlamm;
2) Entwässerung von Ölbohrschlamm;
3) Schlammölrückgewinnung;
4) Konzentrierte Entwässerung von Raffinerieschlamm;
5) Dehydrierung der Brennereirückstände;
6) Trennung von Abwässern der Papier-, Druck- und Färbereiindustrie;
7) Entwässerung von medizinischem Klärschlamm;
8) Dehydratisierung von Sojaprotein;
9) Klärung und Trennung von Pflanzenölen;
10) Kosmetische Klärung und Trennung;
11) Trennung des Bleichpulvers.
12) Trennung von Palmölschlamm.
Strukturzeichnung des Dreiphasen-Dekanters LWS520
Das Aufgabematerial wird über einen Einlauf in die Dekanterzentrifuge gepumpt. Dort gelangt es in eine horizontale Trommel, die sich anschließend dreht. Die Trommel besteht aus einem zylindrischen und einem konischen Abschnitt. Die Trennung erfolgt im zylindrischen Teil. Die schnelle Rotation erzeugt Zentrifugalkräfte von bis zu 4000 x g. Unter dem Einfluss dieser Kräfte werden Feststoffpartikel mit höherer Dichte an der Trommelwand gesammelt und verdichtet. Die Förderschnecke (auch Schneckenförderer genannt) rotiert innerhalb der Trommel mit leicht unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Diese Geschwindigkeitsdifferenz wird als Differenzdrehzahl bezeichnet. So transportiert die Förderschnecke die abgesetzten Partikel entlang des zylindrischen Abschnitts der Trommel zum konischen Ende. Am schmaleren Ende des konischen Abschnitts verlassen die entwässerten Feststoffe die Filtertrommel durch den Auslass. Die geklärte Flüssigkeit tritt durch die Gegenscheibe (interne Kreiselpumpe) aus.
Mit einer Dreiphasen-Dekanterzentrifuge lassen sich drei Phasen in nur einem Prozessschritt voneinander trennen. Beispielsweise werden zwei Flüssigkeiten, die sich aufgrund unterschiedlicher Dichten nicht mischen lassen (z. B. Öl und Wasser), von einer Feststoffphase getrennt. Die schwerere Flüssigkeit (Wasser) sammelt sich in der Mitte zwischen der Öl- und der Feststoffschicht. Die beiden voneinander getrennten Flüssigkeiten können so aus dem Dekanter abgezogen werden. Die Feststoffe werden, wie auch bei der Zweiphasentrennung, über die Schnecke zu den Auslassöffnungen transportiert.


Trommel-Schleudergussstruktur
