Funktionsprinzip
Hochgeschwindigkeits-Großrohrzentrifuge GF105 Dreiphasen-Rohrzentrifuge für Kokosnussöl zur Öltrennung
Dieser Hochgeschwindigkeits-Separator, bestehend aus Maschinengehäuse, Antriebseinheit, Trommel, Auffangwanne, Flüssigkeitseinlass und Lagersitz, gehört zur Gruppe der Sedimentationsseparatoren. Die obere Trommel ist auf einer flexiblen Welle gelagert, die untere auf einem gedämpften Gleitlager. Die Hauptwelle ist über einen Kupplungspuffer mit einem passiven Rad verbunden. Der Motor überträgt die Kraft über einen Antriebsriemen und ein Spannrad auf das passive Rad und versetzt die Trommel so in Rotation um ihre eigene Achse. Dadurch entsteht ein starkes Zentrifugalkraftfeld. Das gesamte Material wird vom Flüssigkeitseinlass am Boden zugeführt und fließt durch die Zentrifugalkraft entlang der Trommelwand nach oben. Dabei bildet die dichtere Flüssigkeitsphase den äußeren Ring und die feinere Flüssigkeitsphase den inneren Ring.
die jeweils zu einem entsprechenden Flüssigkeitsauslass am oberen Trommelteil fließen.
Wenn die Dicke des Sediments die Klärung der flüssigen Phase oder die Kapazität der Nennschlackemenge in der Trommel beeinträchtigt, sollten die Ablagerungen an der Trommelwand nach dem Abschalten manuell entfernt werden.
Anwendung: Rohrseparatoren werden hauptsächlich zur Trennung schwer trennbarer Suspensionen eingesetzt. Sie eignen sich besonders für die Trennung von Fest-Flüssig-Suspensionen mit geringer Konzentration, hoher Viskosität, feinen Partikeln und sehr geringer Dichtedifferenz zwischen den beiden Phasen. Beispiele hierfür sind die Klärung von Kräuterextrakten, verschiedenen Arzneilösungen, flüssigen Arzneimitteln und oralen Flüssigkeiten, die Extraktion von Farben und Farbstoffen sowie verschiedener Proteine, Algen und Fruchtgele. Weitere Anwendungsgebiete sind die Reinigung von Gummilösungen, Steinkohlenteer, Graphit, Saponinen, Pektinen, Sirupen, Impfstoffmyzelien und Glucose; die Raffination von Harzen und Latexlösungen, die Gewinnung von Enzymen (SOD), verschiedenen Eiweißen, Glykosiden aus Seifen usw.