Einstellung der Trommeldrehzahl der horizontalen Spiraldekanterzentrifuge
Die Spiraldekanterzentrifuge sollte ein Planetengetriebe mit Evolventenverzahnung verwenden, wodurch ein hohes Übersetzungsverhältnis und eine hohe Genauigkeit erreicht werden. Die gesamte Maschine verfügt über einen doppelten mechanischen und elektrischen Überlastschutz und ist daher sicher und zuverlässig im Betrieb. Ein drehzahlgeregelter Hauptmotor mit hydraulischer Kupplung gewährleistet einen ruhigen Lauf. Die medienberührenden Teile sind aus Edelstahl gefertigt und bieten somit eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit. Zudem lässt sich die Trommeldrehzahl der horizontalen Schneckenzentrifuge einstellen.



Das Verhältnis der Sinkgeschwindigkeit der Feststoffpartikel in der Suspension in der Trommel unter Zentrifugalkraft zu ihrer Sinkgeschwindigkeit unter Schwerkraft wird als Trennfaktor bezeichnet.
Der gewählte Trennfaktor variiert je nach Material und Betriebsbedingungen. Bei kleiner Feststoffpartikelgröße, geringem Dichteunterschied zwischen Feststoff und Flüssigkeit sowie hoher Flüssigkeitsviskosität (bei niedriger Temperatur) wird ein höherer Trennfaktor gewählt. Bei großer Feststoffpartikelgröße, großem Dichteunterschied zwischen Feststoff und Flüssigkeit sowie niedriger Flüssigkeitsviskosität (bei hoher Temperatur) wird hingegen ein niedrigerer Trennfaktor für die vollautomatische Zentrifuge gewählt. Die Zugabe von Koagulationsmitteln während der Fruchttrennung kann den Trennfaktor verringern.