Die Zentrifugalverdickung erhöht die Schlammkonzentration (d. h. verdickt den Schlamm), indem sie die Partikel dazu anregt, unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft an die Wände eines schnell rotierenden zylindrischen Behälters zu wandern.
Zur Reduzierung des Wassergehalts von Klärschlamm werden verschiedene Zentrifugenkonfigurationen eingesetzt. Sie eignen sich sowohl zur Eindickung als auch zur Entwässerung. Die wichtigsten Unterschiede im Betrieb sind:
die eingesetzte Drehzahl,
den Durchsatz und
die Art des erzeugten konzentrierten Feststoffprodukts.
Die SHENZHOU GROUP lieferte 9 Einheiten des Typs LW760 an mosvodokanal zur Schlammeindickung.
Entwässerungszentrifugen benötigen einen höheren Energieverbrauch pro Kilogramm Trockenmasse (kg TS), um die höheren Feststoffkonzentrationen im Produkt zu erreichen. Das entwässerte Produkt kann anschließend nicht gepumpt, sondern nur über ein Förderband transportiert werden, wohingegen ein eingedicktes Produkt die Fließeigenschaften des Aufgabematerials beibehält und daher gepumpt werden kann.
Zentrifugen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, darunter:
massive Schüssel
Korb und
Scheibendüse.
Vollschalenzentrifuge
Zentrifugen mit festem Trommelgehäuse sind die am weitesten verbreiteten Zentrifugen zur Schlammbehandlung und werden häufig als Dekanterzentrifugen bezeichnet. Sie bestehen aus einer horizontalen, zylindrisch-konischen Trommel, die mit 1000–3500 U/min rotiert, und einer darin befindlichen, unabhängig von der Trommel und mit etwas geringerer Geschwindigkeit rotierenden Archimedischen Förderschnecke.
Die Differenz der Drehzahlen von Förderschnecke und Fördertrommel wird als Differenzdrehzahl bezeichnet – je niedriger die Differenzdrehzahl (oder -drehzahl), desto trockener das eingedickte Produkt. Typische Werte für die Differenzdrehzahl liegen zwischen 1 und 30 U/min.

Das Seitenverhältnis (d. h. die Länge des Behälters zu seinem Durchmesser) liegt im Bereich von 2,5–4:1. Der Spalt zwischen der Schnecke und der Innenwand des Behälters beträgt üblicherweise nicht mehr als 2 mm – ausreichend, um den Durchtritt von Wasser zu ermöglichen und gleichzeitig die entwässerten Feststoffe zurückzuhalten.
Der vorkonditionierte Schlamm wird in einen rotierenden Verteilerabschnitt geleitet, der ihn in den Ringspalt zwischen der Schnecke und der Trommelwand lenkt. Durch die Rotation der Trommel wandern die Partikel unter Einwirkung der Zentrifugalkraft an die Innenwände der Trommel.
Die Partikel werden von der Förderschnecke von den Wänden abgeschabt und zum konischen Abschnitt transportiert, wo das eingedickte Produkt austritt, oft auch als Strand bezeichnet. Das Wasser bildet den Zentrifugalstrom, der über ein verstellbares Wehr am anderen Ende der Trommel abfließt, sofern die Zentrifuge im Gegenstrombetrieb arbeitet.
Technische Parameter des SHENZHOU GROUP LW760:

Weitere Bilder der LW760 von der Shenzhou Group:




