Die vollständige Bezeichnung der Dekanterzentrifuge lautet horizontale Schraubendekanterzentrifuge. Sie ist ein weit verbreitetes Gerät im Bereich der industriellen Fest-Flüssig-Trennung. Je nach den Eigenschaften verschiedener Materialien in unterschiedlichen Branchen wird die Dekanterzentrifuge von Shenzhou in Entwässerungs-, Trenn- und Klärungsdekanterzentrifugen unterteilt. Mithilfe der Zentripetalpumpentechnologie kann die Dekanterzentrifuge von Shenzhou auch die Dreiphasentrennung von Flüssigkeit, Flüssigkeit und Feststoffen realisieren.
Der Trennprozess in einer Dekanterzentrifuge beruht auf einigen Prozessparametern wie der Zentrifugalkraft (G-Kraft), der Sedimentationsrate und dem Trennfaktor, der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Förderband und Trommel sowie der Klarheit des austretenden Flüssigkeitsvolumens. Dekanterzentrifugen benötigen eine Zentrifugalkraft zur Trennung der Feststoffe von der Flüssigkeit. Diese Kenngröße hängt vom Radius der Zentrifuge und ihrer Winkelgeschwindigkeit ab. Eine Dekanterzentrifuge erzeugt eine Kraft von mehreren tausend G, wodurch die Sedimentationszeit der Partikel verkürzt wird. Eine hohe G-Kraft ist vorteilhaft, da sie zu einer verbesserten Trennung führt.
Die Geschwindigkeit der Sedimentation ist ein wichtiges Merkmal des Dekanterzentrifugen-Trennverfahrens.
Die Sedimentationsrate wird durch die Partikelgröße, die Partikelform, die unterschiedlichen Dichten und die Viskosität zwischen Partikeln und Flüssigkeit beeinflusst. Dieser Prozess kann durch den Einsatz von Flockungsmitteln verbessert werden. Die Sedimentationsrate hängt außerdem vom Trennfaktor der Dekanterzentrifuge ab, der wiederum mit der Zentrifugalkraft zusammenhängt.
Die äußere Trommel und die Förderschnecke rotieren mit unterschiedlichen hohen Geschwindigkeiten. Diese Geschwindigkeitsdifferenz ist für die Sedimentation im Dekanterzentrifugenzylinder verantwortlich. Eine hohe Geschwindigkeitsdifferenz führt zu einer kürzeren Verweilzeit des Filterkuchens, daher muss die Kuchendicke so gering wie möglich gehalten werden, um die Austragsqualität nicht zu beeinträchtigen.
Eine möglichst geringe Kuchenstärke trägt ebenfalls zur Verbesserung des Kuchenentwässerungsprozesses bei. Daher ist es notwendig, eine optimale Differenzdrehzahl zu erzielen, um Kuchenstärke und -qualität in Einklang zu bringen.
Die oben genannte Eigenschaft beeinflusst maßgeblich die Klarheit des Flüssigkeitsauslaufs, welche vom Volumenstrom abhängt. Ein höherer Volumenstrom führt zu einer geringeren Flüssigkeitsklarheit. Eine weitere Eigenschaft, die die Klarheit des Flüssigkeitsauslaufs beeinflusst, ist die Differenzgeschwindigkeit. Eine niedrige Differenzgeschwindigkeit führt zu einer besseren Klarheit und unterstützt somit den Trennprozess. Auch die G-Kraft spielt eine Rolle für die Klarheit des Flüssigkeitsauslaufs. Eine höhere G-Kraft führt zu einer besseren Trennung der Feststoffpartikel von der Flüssigkeit und damit zu einer höheren Klarheit.

Die Dreiphasen-Dekanterzentrifuge ist speziell für die Fest-Flüssig-Flüssig-Dreiphasentrennung von Materialien konzipiert. Dank unserer über 40-jährigen Erfahrung in der Trenntechnik ist sie die modernste Maschine für die Dreiphasentrennung. Sie ist für den kontinuierlichen und reibungslosen 24-Stunden-Betrieb ausgelegt. Die Zentrifuge besteht im Wesentlichen aus Antriebssystem, Dekantertrommel, Förderschnecke im Inneren, Deckel, Rahmen und Frequenzumrichter-Steuerung.
Damit der Trennprozess stattfinden kann, muss die feste Phase die schwerste sein und die beiden flüssigen Phasen müssen unterschiedliche Dichten aufweisen. Der Hauptunterschied zwischen einem Zwei-Phasen-Dekanter und einem Drei-Phasen-Dekanter besteht darin, dass der Drei-Phasen-Dekanter nicht nur die Feststoffe, sondern auch die beiden flüssigen Phasen trennt.
Der Dreiphasen-Dekanter findet breite Anwendung in der Öl-, Wasser- und Feststofftrennungsindustrie.
Technischer Parameter:


3 PHASE DECANTER WORKING PRINCIPLE
Die Funktionsweise einer Dreiphasen-Dekanterzentrifuge basiert auf dem Prinzip der Sedimentation: Feststoffpartikel mit einer bestimmten Dichte sedimentieren innerhalb einer vorgegebenen Zeit. Dieses Prinzip lässt sich auch auf zwei nicht mischbare Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Dichte anwenden. Beim Eintritt in die schnell rotierende Trommel rotiert das Material synchron mit dieser. Aufgrund der unterschiedlichen Dichte wirkt eine unterschiedliche Zentrifugalkraft. Feststoffpartikel mit der höheren Dichte erfahren die größte Zentrifugalkraft, gefolgt von der schwereren Phase (z. B. Wasser) und der leichteren Phase (z. B. Öl). Die Zentrifugalkraft nimmt somit von außen nach innen ab. Es bilden sich eine konzentrische Feststoffschicht und zwei Flüssigkeitsschichten. Die Feststoffe werden mittels einer Förderschnecke ausgestoßen, die Flüssigkeiten über die jeweiligen Düsen abgeführt. Daher kann die Anwendung einer Dreiphasen-Dekanterzentrifuge nicht nur die Feststoffe im Material abtrennen, sondern auch die zweiphasigen Flüssigkeiten mit unterschiedlichem spezifischem Gewicht im Material trennen, d. h. eine Fest-Flüssig-Flüssig-Trennung kann erreicht werden.
Material der Schüssel: Duplex-Edelstahl SS2205
Feststoffauslass: Wolframkarbideinsatz
Lager: SKF oder japanische Marke NSK
Getriebetyp: Planetenradgetriebe
Material der Schneckenförderanlage: Duplex-Edelstahl SS2205
Materialverteilungsdüse: : Wolframkarbideinsatz
Verschleißschutz für Schneckenförderer: Wolframkarbid-Plättchen
Differenzdrehzahl: Je nach Bedingungen einstellbar
Lager: SKF oder japanische Marke NSK
Flexibel für unterschiedliche Flüssigkeitsphasenanteile:

Ein verstellbares Rührwerk fördert die schwere Flüssigkeitsphase. Der Bediener kann mithilfe des verstellbaren Rührwerks die Beckentiefe der schweren Flüssigkeit während des laufenden Betriebs problemlos anpassen. Entsprechend dem Phasenverhältnis verändert ein Verstellmechanismus die Position des Rührwerks und damit die Trennlinie der Flüssigkeiten. Die verfahrenstechnischen Ergebnisse können so beeinflusst werden, dass das gewünschte Trennergebnis erzielt wird.